Kinderhypnose

Kinderhypnose

Manch einen mag es vielleicht verwundern, doch Kinder sind für die Hypnose besonders empfänglich. Das liegt u.a. daran, dass Kinder einen viel direkteren Kontakt zu Ihren eigenen Gefühlen haben und Bilder mit allen Sinnen wahrnehmen können. 

Kinder erforschen ihre Welt spielerisch. Sie besitzen oft weniger negative Erfahrungen wie Menschen mit einem Mehr an Lebensjahren und das lässt sie zugnänglicher erscheinen, wenn es darum geht eine innere Reise anzutreten. Eine Reise ins eigene Ich, direkt zur Gefühlsebene. 

Grundsätzlich lassen sich also alle Anwendungen der nichtmedizinischen und der medizinischen Hypnose auch auf Kinder übertragen und es gibt dabei kaum Einschränkungen. 

Im IHC arbeiten wir mit Kindern etwa ab dem 8. Lebensjahr. Bei einer meist kürzeren Sitzungszeit als bei Erwachsenen, stellen sich die gewünschten positiven Veränderungen dennoch oftmals viel früher ein. 

Die rationale Ebene wird in der Kinderhypnose durch "heilsame Geschichten ausgetrixt". So entsteht Raum für Neues und die Möglichkeit Dinge aus einer völlig anderen, bisher meist unbekannten Art und Weise zu betrachten. Hypnose ist für viele Erwachsene nicht rational erklärbar und oft noch nicht einmal vorstellbar. Da Kinder wesentlich aufgeschlossener gegenüber der Komplexität unseres gesamten Kosmos wirken, stellt die Kinderhypnose ein effizientes Werkzeug dar dort zu unterstützen, wo es wirkt. 

Bei der Kinderhypnose empfehlen wir ein erstes Vorgespräch mit den Eltern zu führen. Dies kann sehr gern telefonisch erfolgen. Die meisten Eltern begleiten ihr Kind zu uns ins IHC. Die eigentliche Arbeit bzw. die Kinderhypnose erfolgt dann mit dem Kind allein.

In der Kinderhypnose ist zu beachten, dass sehr viel mit inneren Bildern und der Vorstellungskraft des Kindes gearbeitet wird. Das limbische System im Gehirn ist dann besonders aktiv. Allerdings ist das Kind nie "weg" oder "ausgeknipst". Die Kinderhypnose lässt sich gut mit einer Art von Wachtraum erklären, bei der das Kind ständig die Kontrolle behält. Geistig und natürlich auch körperlich. So entsteht der notwendige Spielraum zur Bewustseinserweiterung und die gewünschten Veränderungen werden eingeleitet, die dann ins realen Leben übernommen werden können. Die daraus resultierenden tatsächlichen Erfahrungen werden innerlich abgespeichert und tragen dazu bei, dass die neuen Blickwinkel auch dauerhaft positiv integriert bleiben können.