Hypnose - Sex, Untreue, Eifersucht und Sexualstörungen

Intensiver Sex - beglückend erlebt im Einklang mit dem Partner

 

Viele Menschen informieren sich (auch heimlich) beim Thema Sex in Verbindung mit Hypnose, ob es denn nicht Techniken gibt, die man vielleicht sogar selbst erlernen und privat anwenden kann. Darunter auch solche Techniken, die einen Mega- oder Super Orgasmus versprechen.

Warum tabuisieren Menschen in der Öffentlichkeit ihr Lustempfinden? Es ist eigentlich ganz klar. Es beinhaltet Grauzonen. Dinge die ins Obszöne gehen, Heimlichkeiten, Neigungen. Doch wird unanständiges dabei auch wiederum von vielen als interessant wahrgenommen. Wir interessieren uns, was unser Nachbar wie, warum und wann macht, geben gleiches aber ungern Preis. Wir sind eingeengt in gesellschaftliche Normen, die uns behindern. Doch machen gerade diese natürlich aber auch einen Großteil des Geheimnisses aus, welches als reizvoll empfunden wird.

Viele Partnerschaften scheitern am Thema Sex. Was, wenn einer der Partner mehr Sex möchte, eine andere Art von Sex oder vielleicht sogar überhaupt keinen Sex?

Sexuelle Wünsche und sexuelle Bedürfnisse sind ganz persönlich und sehr individuell. Gerade deshalb darf beim Thema Sex nichts peinlich, unmoralisch oder gar unnormal sein. Wenn Probleme im Bereich der Sexualität auftauchen, dann liegen Ursache und Lösung oftmals im Kopf. Erziehung und Religionsanschauung, Glaubenssätze und persönliche Erlebnisse wirken nach, auch wenn uns dies mitunter so nicht bewusst ist.

Liebe und Sex

Alle Beziehungen verflachen mit der Zeit leicht. Liebe heißt dem Anderen geben. Ihn nicht verändern wollen und die schönen aber auch die Schattenseiten miteinander zu teilen. Eine langjährige Beziehung kann durchaus noch sexuell aktiv erlebt und auch gelebt werden. Hierbei handelt es sich jedoch oftmals um eine Art Bindungs- Sex. Dieser kann und darf natürlich auch ekstatisch gelebt werden.

Bei der Ekstase handelt es sich um einen tranceähnlichen Zustand, bei dem das Bewusstsein als erweitert erlebt wird. Durch diese Bewusstseinserweiterung erhält der sich in Ekstase befindend Mensch oder auch ein ihn Beobachtender den Eindruck, er sei nicht bei sich, was bedeutet, er hat sein normales Wahrnehmungsvermögen verlassen und sich in eine höhere außersinnliche Ebene katapultiert.

Neben dem Bindungs- Sex, auch bezeichnet als Beziehungs- oder Geborgenheits-Sex gibt es jedoch noch eine weitere Art von Sex. Viele sprechen hierbei vom Abenteuer- Sex, welcher auch Lust-Sex genannt wird.

Während der Bindungs- Sex eine Beziehung vertiefen kann, gilt der Abenteuer-Sex eher als Kick. Es ist der aufregende Sex, der Lust Sex. Möglicherweise wird hierbei sogar ein Anstands-, Moral-, oder sogar ein Gesetzesbruch mit einkalkuliert, da auch das einen besonderen Reiz bzw. Kick haben kann und man hierbei Dinge (er)lebt, die man im normalen Leben so nicht hat. Familiäre Beziehungen stehen ohne Einfluss bzw. es werden eventuelle Konsequenzen ausgeblendet.

Spannender Weise werden beide Arten von Sex auch hormonell unterschiedlich gesteuert. Beim Abenteuer- Sex wird Dopamin ausgeschüttet, was der Volksmund als Abenteuer- oder Glückshormon bezeichnet und beim Bindungs- Sex sind es Endorphine, was eben mehr mit Beziehung und Wohlbefinden zu tun hat. Somit kann nicht gesagt werden, dass die eine Sex Form schlechter ist als die Andere. Beide sind eben anders und unterschiedlich gesteuert und wollen auch so gelebt werden.

Untersuchungen ergeben immer wieder, dass auch der Hang zum Lust- Sex, der vielleicht quantitativ deutlich weniger gelebt wird, in fast jedem Menschen deutlich vorhanden ist. Und hier gilt es in der Partnerschaft einen geeigneten Weg zu finden, wie damit umzugehen ist.

Zahlreiche Studien zur Beziehung und Untreue zeigen Grauzonen auf. Tatsächlich ist aber davon auszugehen, dass Mann und Frau etwa im gleichen Verhältnis den ein- oder anderen Seitensprung wagen und fremd gehen. Beim Mann rechnet man mit etwa 74 % und bei der Frau mit 72 %. Dies ist auch wenig verwunderlich, da wie beschrieben, und unabhängig vom Geschlecht, Dopamin vorhanden ist und ganz automatisch ausgeschüttet wird. Das heißt, die Freisetzung des Hormons erfolgt ohne unsere bewusste Entscheidung. Forschungen zufolge gibt es unter den Säugetieren, zu denen streng genommen auch wir Menschen zählen, keine Spezies, die monogam lebt.

Eine Partnerschaft oder Ehe kann also demnach sehr sexintensiv gelebt werden und dennoch kann es zur Untreue kommen, nur weil vielleicht der Kick fehlt.

Wichtig dabei ist zu wissen, dass jeder Mensch unterschiedliche Bedürfnisse und somit auch unterschiedliche sexuelle Bedürfnisse hat. Partner müssen miteinander sprechen und sich dieser Unterschiede bewusst werden. Eine derartige Kommunikation solle Akzeptanz, Freiräume, Pflichten, Gerechtigkeit und im besonderen Fall auch die Möglichkeit des Verzeihens beinhalten.

Ein weiterer oft unterschätzter Bereich ist das Thema Zeit. Unser Alltagsverstand verbietet es vielleicht sich zum Sex zu verabreden, doch kann dies für viele vielleicht sogar eine Variante sein, um Möglichkeiten für sich zu schaffen, einmal abseits aller sonstigen Verpflichtungen Zeit zu haben und diese ausschließlich für die gemeinsame Sexualität zu nutzen.

Auch spielen die Unterschiede zwischen Mann und Frau eine nicht unerhebliche Rolle. Während eine Frau im Allgemeinen unter Stress keinen Sex haben kann, ist dies dem Mann oft völlig egal. Ein Blick, ein Gedanke oder sonstiger Reiz ist ausreichend und er ist schon bereit dafür. Viele Männer können sogar Stress mit Hilfe von Sex abbauen. Für die Frau hingegen sollte das Vorspiel schon morgens beim Aufstehen beginnen. Sie möchte sich darauf einrichten, was abends geschieht und ruhig und stressfrei durch den Tag gehen.

Untreue und Eifersucht

Was nun, wenn es doch passiert ist? Wie damit umgehen? Die Beichte? Die Offenbarung? Lieber Schweigen und dabei hoffen, dass nichts ans sprichwörtliche Tageslicht kommt?

Untreue muss nichts schlimmes sein. Sie bietet sogar neue Möglichkeiten. Endlich die seit langem verschobene und verschleppte Inventur zu machen und einmal ganz offen und ehrlich Bilanz zu ziehen, was in der Partnerschaft gefällt und was nicht.

Wenn der Partner fremdgegangen ist, ist dies natürlich für viele Betrogene erst mal ein großer Schock. Die tiefe, innige Gefühlsbindung und Geborgenheit wird auf die Probe gestellt. Doch es bietet sich eben auch die Möglichkeit sich gegenseitig Fragen zu stellen, die sicher schon längst hätten gefragt werden sollen.

Eifersucht ist im Grunde genommen die Angst, den geliebten Partner zu verlieren oder mit jemanden teilen zu müssen. Dieser Ausdruck des an sich Bindens kann vieles zerstören. Auch gibt es hier wieder Unterschiede zwischen Mann und Frau. Studien zufolge sind Frauen eher eifersüchtig bei emotionaler Untreue, wogegen Männer Eifersucht eher bei sexueller Untreue empfinden.

Menschen im Allgemeinen sind nicht 100 %ig verlässlich. Es geschieht oft unbewusst, dass der eine sich in die Opferrolle und der andere in die des Täters begibt. Doch auch diejenigen, die ihre Opferrolle verlassen, können zum Täter werden. Indem man das verletzte Gefühl wahrnimmt, ist der Blick oft ausgerichtet auf einen Beziehungsausschnitt. Nicht aber auf die gesamte Beziehung.

Jeder Mensch hat für sich kleine Lebensträume. Jeder braucht einen Teil für sich ganz allein. Männern gelingt es oft leichter, abzuspalten. Dies führt u.a. dazu, dass Männer eher an einer Beziehung festhalten, vielleicht aus Bequemlichkeit, und Frauen bei einer fehlenden Basis oft den ersten Schritt für einen Neuanfang starten.

Sexualstörungen

Sexuelle Problematiken können sein:

Erektionsstörungen:

Die wichtigsten Störfaktoren hierbei sind unglückliche, aversiv wirkende Vorerfahrungen, berufliches Versagen, geringe persönliche Kommunikation mit dem Partner, Überforderung durch den Partner oder auch ein zu hoher Anspruch an die eigene Sexualfunktion.

Ejakulationsstörungen:

Es handelt sich um einen gestörten Ejakulationsablauf bei einem organisch gesunden Mann. Wenn der Ejakulationsreflex in keinster Weise kontrolliert werden kann, erfolgt die Ejakulation zu früh. Also noch vor dem Einführen des Gliedes oder unmittelbar danach. Diese vorzeitige Ejakulation ist oft mit einer Erektionsschwäche bzw. Orgasmus Störung bei der Partnerin verbunden.

Nur unter Schmerzen – Vaginismus:

Als Vaginismus wird die Verkrampfung der Muskulatur der unteren Scheide und des Beckenbodens bezeichnet. Dieses kann den Geschlechtsverkehr erheblich erschweren oder sogar vollständig unmöglich machen. Eine schmerzhafte Verkrampfung der Scheidenmuskulatur kann ebenfalls beim Einführen eines Fingers, oder Tampons auftreten. Sind organische Ursachen auszuschließen, hat Vaginismus in vielen Fällen einen psychodynamischen Hintergrund.

Ohne Höhepunkt – Orgasmus Störungen:

Orgasmus Störungen zeigen sich in zahlreichen Varianten und in unterschiedlicher Intensität. Daher werden sie nur subjektiv als Mangel empfunden. Es gibt für den Orgasmus nämlich keine Norm und quantitative Definition. Ob es für die Betroffenen relevant oder gar problematisch ist, hängt hauptsächlich von den Umständen, der Partnersituation und der Bewertung durch den Partner sowie der eigenen Bewertung ab.

Ohne Spaß – Frigidität:

Als Frigidität bezeichnet man eine anhaltende, beziehungsweise wiederholte Unfähigkeit, vor oder während der sexuellen Aktivität Lust zu empfinden und somit eine angemessene Befeuchtung aufrechtzuerhalten. Die Hintergründe für Frigidität liegen oftmals in einer sexualfeindlichen Erziehung, einer unangenehmen sexuellen Erfahrung in der Jugend oder auch in der Partnerschaft.

Unstillbares sexuelles Verlangen:

Gesteigerte sexuelle Appetenz sehen Männer meist nicht dringlich als behandlungswürdig an. Hingegen stellt für Frauen ein permanentes Bedürfnis nach sexueller Aktivität häufiger ein Problem dar. Empfundene Mangelerscheinungen an sexuellen Erlebnissen, können auch zu einem verminderten Selbstwertgefühl führen, und sich eben in einer sexuell gesteigerten Appetenz ausdrücken.

Bindungsunfähigkeit:

Bei Frauen führt eine allgemein problematische Kontaktfähigkeit nicht selten zu oft wechselnden sexuellen Beziehungen. Der scheinbare Kontakterfolg reizt zu permanenten Wiederholungen, auf diese meist eine Enttäuschung folgt. Das erlernte Verhaltensmuster wird jedoch beibehalten. Hiervon sind meistens junge Frauen betroffen, was zu einer sexuellen Fehlentwicklung führen kann, die in Folge in einer Bindungsunfähigkeit mündet.

 

Hypnose und das Thema Sex

Ein versierter Hypnotherapeut ist eine Vertrauensperson. Er hat weitreichende Erfahrungen und ist entsprechend seines Ehrenkodex zur Diskretion verpflichtet. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Nichts Peinliches und auch nichts, was hingenommen werden muss, wenn man es zum Positiven wandeln kann.

Sexuelle Probleme können selbstverständlich auch körperliche Ursachen haben. Sie sind jedoch meist psychischer bzw. emotionaler Natur.

In vielen Fällen stellt die Hypnose eine wunderbare Möglichkeit dar, die verschiedensten sexuellen Probleme anzugehen und bietet somit Spielraum, die Dinge positiv zu verändern. Dabei ist es unerheblich ob es sich um das individuelle Problem bei einer Person handelt oder ob Paare betroffen sind.

In der Hypnose wird das Unterbewusstsein aufgefordert, das Gedächtnis nach positiven sexuellen Erfahrungen zu durchstöbern. Positive Gefühle werden dadurch neu belebt und längst vergessene Fantasien und Erregungszustände treten hervor, um im tatsächlichen Alltagsleben wieder Einzug halten zu können. Dies kann mit u.a. Hilfe von posthypnotischen Befehlen möglich werden. Ängste und Befürchtungen werden in der Hypnose erforscht, die (z.B. bei auftretenden Schmerzen) mit Penetration in Verbindung gebracht werden. Durch positive Suggestionen kann über das Unterbewusstsein erreicht werden, dass Sex mit Gefühlen von Entspannung und Vergnügen verbunden wird, was dazu führen darf, dass die Empfindungen sich wandeln.

Seelische Neuorientierungen oder auch Reifung wird sanft gefördert und somit in vielen Fällen die Fähigkeit des körperlichen Neuerlebens bewirkt.

Modernen Hypnosetechniken ermöglichen es, Dinge wieder ins Gleichgewicht zu bringen und bieten neue Verhaltensansätze. Es können sogar sogenannte Stopp Suggestionen eingesetzt werden, über die sich eine bessere Kontrolle der Gedanken, Gefühle und des Verhaltens steuern lassen.

Auslöser für sexuelle Störungen können aber auch die Einnahme von Medikamenten, Alkohol, Nikotin oder Drogen sein. Hierbei sowie auch bei partnerschaftlichen Konflikten hilft Hypnose im IHC. Denn unsere spezielle und auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Hypnose führt nicht selten in eine neuronale Tiefenentspannung, welche auf eine natürliche Weise zu einer Erholung des gesamten Organismus führen darf. Auf diese Weise wird auch einem Widerauftreten von Ängsten und negativen Gedanken vorgebeugt und eine Neuorientierung wird somit möglich. Denn dieser Energiefluss harmonisiert Blockaden und verändert Wutzustände gleichermaßen wie Traurigkeit oder Scham. Die Selbstheilungskräfte werden reaktiviert und dies wirkt positiv auf eine nachhaltige Gesundung. In der Hypnose können das Immunsystem, die vegetativen Funktionen oder auch der Stoffwechsel stimuliert werden und somit wirkt eine Veränderung in allen Bereichen positiv.

 

Sie haben weiterführende Fragen zum Thema Hypnose, Sexualität, problematischen Beziehungen, Krisen, Untreue oder Störungen? Dann sind wir gern für Sie da. Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Wunschtermin in einer unserer Hypnose Praxen!